22.02.2026

Mischa Kuball als Teil der Sammlung Weimar

22.02.2026 - 26.04.2026 I ACC Galerie, Weimar /DE

Wie sähe eine Sammlung aus, die Weimar selbst zum Thema hat? Eine Sammlung, deren Werke die Stadt nicht nur repräsentieren, sondern ihre Unebenheiten, doppelten Böden und Schräglagen sichtbar machen – mit all ihren Orten, Personen, Mythen und Stereotypen.

Als „Unsichtbare Sammlung“ – in Anlehnung an Stefan Zweig – bleibt sie eine gedankliche Figur. Und doch ließe sich ihr Bestand längst denken: Zahlreiche künstlerische Arbeiten der vergangenen Jahrzehnte entwerfen ein vielschichtiges, sinnliches, bisweilen entwaffnendes Bild einer Stadt zwischen weltläufigem Anspruch und provinzieller Enge.

Die gleichnamige Gruppenausstellung über die Vorstellung einer „Sammlung Weimar“ bündelt diese Perspektiven und versteht das Sammeln als bewussten Akt kultureller Selbstvergewisserung und als Möglichkeit, das Eigene nicht nur zu bewahren, sondern auch kritisch zu reflektieren. Teil der Ausstellung ist Mischa Kuballs Arbeit sprach platz sprache (für Weimar) von 1999.


Mischa Kuball, sprach platz sprache (für Weimar), 1999 © Studio Mischa Kuball / Foto: Frank Motz

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